Newsarchiv - Februar 2010

Jubel, Trubel Heiterkeit


mit diesem Slogan wollte man wieder einmal an Fassnacht auf die Senioren des SVJ aufmerksam machen. Nach zuletzt aus unserer Sicht mageren Umsatzzahlen in den letzten beiden Jahren musste dieses Jahr wieder der frühere Erfolg Einzug halten. Denn für große zeitliche Investitionen soll letztendlich auch ein angemessener Ertrag erwirtschaftet werden. So die Meinungen auf der letzten Sitzung der AH-Senioren. Besprechen, planen und ohne wenn und aber umsetzen, das war der Tenor des Seniorenobmanns. So wurde noch am selben Abend ein Komitee ins Leben gerufen, welches sich dieser Sache zuverlässig annehmen musste. Das Planungsteam „MEGIBERO“ (MEzzo, GIddi, BErnd u. ROland) wurde gegründet. Termingerecht zum Mitte Januar wurden erste Ideen offeriert, welche in den neuen Gemächern unseres Kollegen Barny Schneider umsetzbar erschienen. Was man früher in einem angemieteten Zelt an Stimmung vorfand, musste nunmehr in einer Großgarage zur Geltung kommen. Nebenbei sei erwähnt, dass man 4 Wochen vor den Festaktivitäten noch gar keine Garage auf dem Grundstück vorfand. Dies war in Sachen Planung natürlich eine große Herausforderung. Zum ersten konnte man sich nur vorstellen, wie hier agiert werden konnte, zum anderen geriet auch unser Bauherr Barny unter Zeitdruck, zumal der viele Schnee und die kalten Nächte keine Baufortschritte vermuten ließen. Zunächst musste man sich auf ein Motto festlegen, um anschließende Arbeiten gemäß der Namensgebung ausführen zu können. So wurde dann auch schnell festgelegt, dass man in diesem Jahr mit einem SPORTPALAST aufwarten wollte. Detailfragen zur Dekoration, den baulichen Begebenheiten und natürlich auch den kulinarischen Genüssen wie Speisen u. Getränken wurden erörtert und festgelegt. Einzelaufgaben wurden verteilt und jeder hatte sich in den nächsten Tagen mit seinem Aufgabengebiet zu beschäftigen. In den nächsten Sitzungen des Teams wurden Fortschrittsanzeigen der Arbeiten geprüft und man hätte am liebsten schon mit den Ausführungen vor Ort angefangen. Wenn da mal eine Garage gestanden hätte… Eine Woche vor Fassnacht bekamen wir ein flaues Magengefühl, denn die Wände standen, aber oben konnte man noch den Himmel sehen. Es schneite unaufhörlich in unseren Sportpalast. Hätte man jetzt positives Denken praktiziert, hätte man eine Eisbahn in Angriff genommen und mit einer Eisbar geplant.
Doch plötzlich, kurz vorm „Schmutzige Donnerstag“, der Tag an dem Barny auf Tournee geht, waren Balken und Ziegel aufgelegt. Bernhard Schneider hatte Wort gehalten. Er bestätigte uns im Vorfeld immer wieder, wir sollten uns keine Sorgen machen, die Räumlichkeiten stehen pünktlich zur Verfügung. Und unmittelbar danach wurden am Freitag noch bauliche Luftlöcher isoliert, die Eingangspforten geschlossen und alles improvisierte mit Dekoration überklebt. Die Bar wurde geliefert und alles Elektrische verkabelt. Ein mancher Neugieriger wunderte sich, was wir mit den 2x 50 Meter Kabelrollen elektrifizieren wollten. Doch sollte dies alles verbraucht werden. Nach und nach nahm alles Formen an und am Samstagmittag konnte man zufrieden in die Runde blicken. Es wurden noch die 5 Flaggen am Eingang gehisst und die Eingangsbeschriftungen angebracht und der Sportpalast war in Vollendung. Es wurden bei einem Feierabendbier noch letzte Details für den Sonntag besprochen und Erleichterung machte sich breit. Mit dekorativer Beleuchtung, großer Bar und entsprechendem Ambiente wurden wir dem Motto gerecht. Der Clou war dann noch der große Wandbildschirm, auf dem Sportplatzimpressionen mit ca. 60 Bildern der aktiven des Vereines in einer Endlosschleife aufgezeigt wurden. Sonntags war die Hütte dann teilweise brechend voll. Die Heizung erfüllte alle Erwartungen und die Gäste amüsierten sich köstlich. Bereits am Nachmittag waren alle Essenportionen verkauft und gegen fünf Uhr musste erstmals Getränkenachschub organisiert werden. Nachdem auf der Straße die Beizen nacheinander schlossen hatten wir Hochkonjunktur. Unser DJ René war derart aktiv und hochmotiviert, das wir manchmal Einhalt gebieten mussten. Es wurden Musikwünsche erfüllt und manch eine Polonaise zog durch den Raum. Gegen 1 Uhr nachts waren wir dann doch gezwungen den Feierlichkeiten so langsam Einhalt zu gebieten, um den anliegenden Anwohnern die Nachtruhe nicht zu verderben. Ein absolut gelungener Tag lag hinter uns, der alle Helfer zufrieden stimmte. Positiv zu werten war der friedliche Umgang aller Gäste trotz massivem Alkoholkonsums. Die positive Meinung und Resonanz vieler Gäste macht Mut fürs kommende Jahr, wiederum eine solche Veranstaltung zu organisieren. Deshalb auch dank ans Team und allen Helfern, die zum Erfolg beigetragen haben. Und habt stets im Hinterkopf, das man mit viel Aufwand auch viel Erfolg zu verzeichnen hat.


Für die Senioren
Bernd Reutter